Das Renault-Team scheint langsam aber sicher die Erfolgsformel gefunden zu haben. Bereits im Zeittraining zum ersten Rennen wurde dies klar ersichtlich. Der Oberaargauer Markus Bösiger setzte hier eine klare Bestmarke und sicherte sich für das erste Rennen die Pole-Position. Diese gute Ausgangslage musste der 53-jährige Roggwiler Unternehmer aber bereits kurz nach dem Start zum ersten Rennen hart verteidigen. Eingangs der ersten Kurve lag nämlich der Engländer Christopher Levett (MAN) knapp vor dem Schweizer. Aber offenbar war Levett mit etwas gar viel Schwung unterwegs, wurde er doch in dieser ersten Kurve weit nach aussen getragen, landete im Kies und verlor dadurch gleich einige Ränge.
Vorne entbrannte ein packendes Duell zwischen dem führenden Bösiger und dem Deutschen Jochen Hahn, dem direkten Konkurrenten um den zweiten Gesamtrang. Der Oberaargauer parierte jedoch sämtliche Attacken Hahns souverän und holte sich den angestrebten Sieg. Auch beim zweiten Rennen, bei dem die ersten Acht des Auftaktrennens in umgekehrter Reihenfolge starten, lieferte sich Bösiger mit dem Engländer Levett ein Duell, bei dem dann ein anderer profitierte. Als nämlich Levett zum Überholen von Bösigers Renault ansetzte, standen beide Trucks plötzlich fast quer in der Fahrbahn. Der Spanier Javier Mariezcurrena (MAN) schob sich an den beiden vorbei. Bösiger hielt Rang sechs, aber vor allem den dahinter lauernden Jochen Hahn in Schach.
Defekt verhindert Sieg
Grosses Pech dann für Markus Bösiger beim dritten Rennen am Sonntag. Erneut war der Schweizer im Zeittraining der Beste und startete aus der Pole-Position. Doch bei der Einfahrt zur ersten Kurve brach eine Bremsscheibe beim Renault, das Fahrzeug bremste damit nur noch einseitig. Dies kostete den Schweizer gleich einige Ränge. Am Ende musste sich Bösiger mit Rang sechs zufrieden geben.
Walter Ryser, Leiter Kommunikation bösiger-langenthal, Lotzwilstrasse 66, 4900 Langenthal;
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